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Das Schulprogramm der Schule St. Magnus

Inhaltsverzeichnis

1 Präambel

1.1 Leitbild

1.1.2 Inklusion

1.2 Bestandsaufnahme

1.2.1 Pädagogische Schwerpunkte

1.2.1.1 Sprachbildung/ Sprachförderung

1.2.1.2 Musikprofil

1.2.1.3 Übergänge

1.2.1.4 Besondere Lernangebote

1.2.1.5 Leistungsbeurteilung

1.2.1.6 Verlässliche Grundschule

1.2.1.7 Außerschulische Angebote/ Arbeitsgemeinschaften

1.2.2 Elternarbeit

1.3 Evaluation

1.3.1 Schulinterne Evaluation

1.4 Fortbildungen

1.5 Erfolge der Schule

2 Qualitätsentwicklungsplanung

2.1 Ziele

2.1.1 Unterricht

2.1.2 Schulklima - bewegte Schule

2.2 Qualitätsentwicklungsplan/ Jahresarbeitsplan

3 Fortschreibung des Schulprogramms

Schulprogramm

1 Präambel

Das vorliegende Schulprogramm orientiert sich an den oben genannten Prinzipien und versteht sich als verbindliche Arbeitsgrundlage des Kollegiums.

1.1 Leitbild
Gemeinsames Leben und Lernen in der Schule St. Magnus.
1.1.2. Inklusion

Die Schule St. Magnus ist, wie alle Grundschulen im Land Bremen, eine inklusive Grundschule.

1.2 Bestandsaufnahme

Die Schule St. Magnus liegt im Bremer Stadtteil Burglesum, umrahmt von weitläufigen Parkanlagen und der Lesum. Die ehemals dörfliche Struktur ist im Ortsbild noch zu erkennen, das geprägt ist durch Einfamilienhäuser wie auch Mehrfamilienhäuser mit viel Grün.

Viele Kindertagesstätten und Seniorenheime finden sich im Stadtteil wieder. Ein Sportverein, kleine Geschäfte und eine gute Anbindung an den ÖPNV machen ihn lebenswert. Die Attraktivität des Stadtteils lässt sich durch den Zuzug vieler junger Familien und vermehrte Neubautätigkeit in den letzten Jahren ablesen.

Unsere Schule wurde am 18. Juni 1886 feierlich eingeweiht. 2011 beging sie das 125-jährige Jubiläum mit einem großen Fest. Die heutige Schule St. Magnus ist zwei- bis dreizügig. Es werden ca. 200 Schülerinnen und Schüler in Klassen vom ersten bis zum vierten Jahrgang unterrichtet. Der Schulvormittag gliedert sich in vier Unterrichtsblöcke à 60 Minuten. Er wird von einer 15-minütigen Frühstückszeit und zwei großen Spielpausen von 20 und 25 Minuten rhythmisiert.

An der Schule arbeiten Fachkräfte aus den Bereichen Erziehung, Lehramt und Sonderpädagogik sowie eine Verwaltungsangestellte, ein Hausmeister und zwei Raumpflegerinnen.

Für das Schulleben zeigen viele Eltern ein großes und herzliches Engagement.

Es gibt bereits seit 1994 einen Schulverein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Erziehung und Weiterbildung der Schüler unserer Schule zu fördern und die Gemeinschaft der Schüler, Elternschaft und der Schule zu unterstützen.

Das Schulgebäude wurde seit 2009 umfangreich saniert und erhielt mit einem Anbau zwei zusätzliche Klassenräume sowie einen großzügigen Musikraum. Zudem gibt es einen Fahrstuhl, dadurch ist die Schule nahezu barrierefrei.

Das weitläufige Außengelände mit altem Baumbestand bietet vielfältige Spiel- und Pausenmöglichkeiten. Die zum Schuljahr 2013/ 2014 aufgestellte Großkletteranlage ist eine neue Attraktion.

Die Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit liegen in den Bereichen Musik und Sport. Seit 2002 sind wir Musikprofilschule.

Viele pädagogische Angebote runden das Unterrichtsangebot an der Schule St. Magnus ab.

1.2.1 Pädagogische Schwerpunkte
1.2.1.1 Sprachbildung/ Sprachförderung

Es liegt ein Sprachbildungskonzept vor. Wesentlicher Inhalt des Konzeptes ist: Diagnostik, Methodik, integrative Förderung, Abstimmung zwischen Sprachberaterin, Sonderpädagogen und Lehrkräften.

Eine Überprüfung der Ziele findet in regelmäßigen Abständen statt.

1.2.1.2 Musikprofil

Die Schule St. Magnus ist seit dem Schuljahr 2002/ 2003 eine Grundschule mit Musikprofil im Land Bremen.

Das Musikprofil findet sich besonders im musikalischen Angebot der Schule wieder. Der Musikunterricht wird ausschließlich von studierten Fachlehrerinnen gehalten. Die Schüler erhalten wöchentlich in der ersten Klasse eine Zeitstunde hochqualifizierten Musikunterricht und von der zweiten bis zur vierten Klasse jeweils zwei Zeitstunden.

Zusätzlich werden verschiedene musikalische Angebote nach Schulschluss ab 13.00 Uhr ermöglicht (siehe Arbeitsgemeinschaften).

Die Schule St. Magnus kooperiert mit der Musikschule “Casa della Musica" und der Freien Musikschule Bremen. Dadurch können die Schüler vergünstigte Cello- und Geigenkurse belegen.

Alle Schüler stehen im Laufe ihrer Schulzeit mit ihren Klassen bei regelmäßigen Veranstaltungen und Singspiel-Aufführungen auf der großen Bühne in der Sporthalle.

Zudem nehmen die einzelnen Musikgruppen an Veranstaltungen in der Schule, im Ortsteil St. Magnus und in der Region teil.

1.2.1.3 Übergänge

Im Rahmen des Übergangs Kindergarten-Grundschule besuchen die zukünftigen Schulkinder im zweiten Schulhalbjahr den Unterricht. Die angehenden Erstklassenlehrer nehmen die Möglichkeit wahr, ihre Einschulungskinder in den Kindergärten zu besuchen und Gespräche mit den Erzieherinnen zu führen. Zudem finden vorbereitende Elternabende im Jahr vor der Einschulung in der Schule statt. Hier wird über das Schulleben und dessen Anforderungen informiert.

Die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen sind am Ende der 4. Klasse eingeladen, Übergangsgespräche zu führen.

1.2.1.4 Besondere Lernangebote

Verschiedene Projekte wurden mit Preisgeldern bedacht, wie z.B. das großzügig ausgestattete "Spielezimmer" mit vielfältigsten Spielangeboten, der Snoezelen-Raum "OASE", sowie der "Pausentraum" mit Spielgeräten für eine bewegte Pause auf dem Schulhof.

Eine von Eltern und Lehrern organisierte Schulbücherei lädt zum Schmökern ein und fördert die Lesekultur an der Schule. Dazu trägt auch der jährlich stattfindende Vorlesetag bei.

Schülerrat, Klassenrat, von Schülern organisierte Ausleihe von Pausenspielen und die Streitschlichter fördern und unterstützen das demokratische und soziale Lernen an unserer Schule. Im Unterricht finden verbindlich altersgerechte Sozialtrainings statt.

Die Teilnahme an Wettbewerben, wie z.B. Matheolympiade, Känguru-Wettbewerb, Micky- Maus-Schwimmen, Bundesjugendspiele, Staffeltag, Handball- und Fußballturniere und Ball- über-die-Schnur-Turnier sind feste Bestandteile des Schullebens.

Das Angebot wird komplettiert durch verschiedene Schulveranstaltungen im Laufe eines Schuljahres. Dazu gehören z.B. Projektwochen, Laterne laufen, Adventssingen, der von Eltern organisierte Wintermarkt, Besuche von Theateraufführungen und Kunstausstellungen, gemeinsame Ausflüge mit allen Klassen oder auch winterliches Rodeln in Knoops Park.

1.2.1.5 Leistungsbeurteilung

In der Schule St. Magnus erhalten die Schülerinnen und Schüler am Ende des 1. und 2. Jahrganges Zeugnisbriefe. Ab dem Jahrgang 3 gibt es noch Noten (Stand Mai 2015: letztmalig im Schuljahr 2014/2015) sowie einen differenzierten Lernentwicklungsbericht. Weitere Instrumente für eine veränderte Rückmeldekultur sind halbjährlich stattfindende verbindliche Schüler- und Elternsprechtage. Basis für die Schülergespräche ist die Arbeit mit dem Entwicklungsstern.

1.2.1.6 Verlässliche Grundschule (VGS)

Seit dem Schuljahr 2006/ 2007 ist die Verlässliche Grundschule verpflichtende Schulform im Bundesland Bremen für den Primarbereich.

(siehe "Verlässliche Grundschule (VGS)")

1.2.1.7 Außerschulische Angebote/ Arbeitsgemeinschaften

An der Schule St. Magnus finden nach Möglichkeit eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften (u.a. mit aktiver Unterstützung von Eltern) statt: z.B. Instrumentalkreis, Musical, Percussion, Blockflöte, Fußball, Leseclub, Gesellschaftsspiele.

Außerschulische kostenpflichtige Angebote wie Cello- und Geigenunterricht, Ukulelenunterricht und Early English ergänzen die Wahlmöglichkeiten.

1.2.2 Elternarbeit

Die gemeinsame Verantwortung für die bestmögliche Entwicklung der Kinder kann nur durch eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule gelingen.

Die Elternschaft an der Schule St. Magnus zeichnet sich aus durch großes Interesse und Engagement und unterstützt das Schulleben in vielfältigster Weise.

1.3 Evaluation
1.3.1 Schulinterne Evaluation

Grundlage der Stärke-Schwäche-Analyse ist eine Fragebogenerhebung unter Eltern, Schülern und Lehrkräften, die im Schuljahr 2012/ 2013 durchgeführt wurde, als auch eine qualitative Stärke-Schwäche-Analyse im Kollegium.

Wesentliches Ergebnis der Fragebogenerhebung ist, dass der größte Teil der Eltern, Schüler und des Kollegiums mit der Schule zufrieden oder sehr zufrieden ist.

1.4 Fortbildungen

Die Fortbildungsplanung orientiert sich an

  • der Qualitätsentwicklungsplanung, um das Erreichen der Ziele zu unterstützen, und
  • an individuellen Personalentwicklungsplanungen auf Grundlage von Personalentwicklungsgesprächen.

2 Qualitätsentwicklungsplanung

2.1 Ziele
2.1.1 Unterricht

Das Kollegium hat sich darauf verständigt, die Weiterentwicklung des Unterrichts in das Zentrum der Qualitätsentwicklung zu stellen.

Wesentliches Ziel ist eine individuellere Forderung und Förderung aller Schülerinnen und Schüler.

Das schulinterne Curriculum soll

  • noch stärker an den unterschiedlichen Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler anknüpfen,
  • soll anlassbezogene klassenübergreifende Projekte beinhalten,
  • die spezifische Förderung und Forderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen oder Förderbedarfen durch integrative Förderung beinhalten und
  • die Überprüfbarkeit der Effekte des Unterrichts erhöhen.
2.1.2 Schulklima - Bewegte Schule

Im Rahmen des schulinternen Curriculums gibt es fest in den Schulalltag integrierte Bewegungsphasen. Ein Konzept zur "Bewegten Schule" liegt vor.

2.2 Qualitätsentwicklungsplan/ Jahresarbeitsplan

Um die miteinander vereinbarten Ziele zu erreichen, entwickelt das Kollegium einen Qualitätsentwicklungsplan, dessen Maßnahmen und einzelne Umsetzungsschritte in den Jahresarbeitsplan integriert werden.

3 Fortschreibung des Schulprogramms

Das Schulprogramm wird in einem Rhythmus von vier bis fünf Jahren überarbeitet und fortgeschrieben.